Sushi selbermachen

Am Wochenende habe ich eine ganz neuen Erfahrung gemacht: Freunde und ich haben Sushi selbstgemacht. Das war sehr cool und hat Spaß gemacht. Deshlalb findet ihr anbei ein paar Infos, Tipps und nützliche Links, falls ihr das spannende Happening auch mal erleben wollt.

Es heißt immer, dass Sushi so aufwendig zu machen sei, habe ich aber gar nicht so empfunden. Wichtig ist, dass man folgende Utensilien & Nahrungsmittel im Haus hat:

  • Sushireis
  • Reisessig
  • Zucker & Salz
  • Bambusmatte
  • Noriblätter
  • Wasabi
  • Sojasauce
  • Stäbchen
  • sowie diverse Zutaten nach eigenem belieben, wie beispielsweise jegliche Art von Fisch und Meerestieren, Avocado, Hähnchen, Frühlingszwiebeln, Gurke, Spargel, Pilze, Schafskäse, Sesam, Tofu …

Optional (aber empfehlenswert)

  • japanische Mayo
  • Ingwer
  • eine kleine Schale mit kaltem Wasser (dann klebt der Reis nicht so an den Händen)
  • Sesam (für California Rolls)
  • Frischhaltefolie (für California Rolls)

Eine Kunst ist es auf jeden Fall den Reis zu kochen, er darf natürlich nicht zu hart sein, aber auch nicht zu weich. Bei uns ist letzteres passiert und dann mascht der Reis zu sehr, wenn man ihn auf den Noriblättern verteilt und das darf er auf keinen Fall! Mehr zum Reis kochen erfaht ihr hier. Ich fand ihn auch ein wenig fad und werde ihn etwas mehr salzen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, die ganze Sushi-Rolle in nicht zu große einzelne Portionen zu schneiden. Es ist viel angenehmer, wenn man die Sushi-Rolle mit einem Haps und ohne Probleme in den Mund kriegt und die einzelnen Zutaten genüßlich kauen und schmecken kann. Bei der Befüllung kann jeder seiner Kreativität freien lauf lassen. Wir hatten in fast jeder Sushi-Rolle Avocado kombiniert mit anderen Zutaten, aber auch Hähnchen mit Frühlingszwiebeln machen sich sehr gut.

Weitere hilfreiche Tipps gibt es hier. Ansonsten sollten Euch diese Videos beim Sushi machen weiterhelfen. Viel Spaß!

Maki Sushi

 

California Rolls (Inside out)

 

 

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9 Responses to Sushi selbermachen

  1. Jule sagt:

    Klingt nach super Tipps, werde den ein oder andren ganz sicher ausprobieren 🙂

  2. Martina sagt:

    auch né gute Variante zum Selberkochen: Kochen wie die modernen Inkas — Die neue Andenküche aus Peru — Novoandina Inka Rezepte einfach erklärt. http://www.amazon.de/gp/product/B00FXSQJUE/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00FXSQJUE&linkCode=as2&tag=digiload24-21

  3. Helmut sagt:

    Schön klebrig wird der Reis in einem Reiskocher, den man schon für 15 € bekommt.
    1 Teil Reis, 2 Teile Wasser, einschalten und in der Zwischenzeit den Rest vorbereiten. Wenn der Reis fertig ist, schaltet der Kocher auf warmhalten.

  4. Tim sagt:

    Hi Frikkl,

    Danke für das Lob.

    Ich sehe das ähnlich wie Felix. Ich trinke stilles Wasser wegen des puren Sushigeschmacks. Bin allerdings auch Nicht-Alkoholiker deswegen bin ich da evtl. der falsche Ansprechpartner.

    Ich weiß aber, dass viele Leute wirklich das japanische Bier dazu sehr schätzen. Alternativ gibt es immer noch Sake, den Reiswein, wenn man das richtige japanische Gefühl haben will.

    Man kann übrigens auch in Deutschland japanische Biergläser kaufen (mal googlen wenn es dich interessiert) und ich finde dadurch kommt man dem Land der aufgehenden Sonne doch noch ein Stückchen näher.

  5. Felix sagt:

    @ Frikkl.
    Viele Leute, die ich kenne trinken zum Shushi (natürlich chinesisches) Bier.
    Aber da hier ja doch Fisch im Spiel ist 😉 passt auch ein trockener Weißwein.
    Ich persönlich trinke allerdings nur stilles Wasser dazu, weil ich den “puren” Sushigeschmack so mag.

  6. Frikkl sagt:

    Hey Tim, erstmal danke für die Anleitung und den tollen Link für die Insideouts. Aber ich hab noch eine Frage, passt eigentlich irgendein Wein zu Sushi oder welche alkoholischen Getränke werden normalerweise dazu gereicht? Ich wollte mich nämlich auf meinem Stammportal Lebouquet.org informieren, aber die sind da ein wenig Flach auf der Brust.

  7. Nina sagt:

    Vielen Dank für den Tipp, lieber Tim!

  8. Tim sagt:

    Nachtrag zum Reis (das wollte ich eigentlich schreiben bin dann aber irgendwie abgedriftet 😉 )

    Probiere es so: Reismenge +10% = Wasseranteil zum Kochen. Das heißt wenn du z.B. 300g Reis nimmst, dann nimmst du 330ml Wasser und vielleicht noch einen kleinen Schluck extra. Damit fährt man bei den meisten Reissorten sehr gut aber wie gesagt manchmal geht es gut, manchmal nicht.

  9. Tim sagt:

    Hey Nina,

    erst einmal danke für den Link.

    Wenn dein Reis zu weich wird, dann hast du zuviel Wasser genommen. Das Problem hatte ich anfangs auch. Leider kann man niemals 100% sagen, das muss man so und so machen weil jede Reissorte anders ist. Deswegen schieß dich am Besten auf einen Reis ein, und bleibe dabei.

    Zu dem faden Reis nimm lieber etwas mehr Zucker. Bei Salz kannst du EXTREM schnell zu viel Reis nehmen und dann geht es dir wie mir das eine Mal als ich bestimmt 2–3l Wasser trinken musste weil ich das Sushi natürlich auch nicht wegwerfen wollte 😉

    Eine interessante Alternative ist es auch mal mit anderem geschmackvollem Essig die Mischung zu machen. Z.B. Himbeeressig ist mega genial, Apfelessig eher nicht.

    Noch viel Spaß beim Sushi kochen.

    Gruß Tim

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